• Die Straße ist für Radfahrer gefährlich.
  • Das zweite Transparent ist gut sichtbar zwischen Untershausen und Holler
  • Critical Mass zwischen Holler und Montabaur
  • So könnte eine Teil des Radwegs zwischen dem Buchfinkenland und Montabaur aussehen.
  • Karte Holler-Montabaur - OpenStreetMap
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Radweg Jetzt! - BI trifft neuen Leiter des LBM Diez

Am 28.7.2022 machte sich eine Delegation unserer Bürgerinitiative, bestehend aus Rita Schneider, Norbert Busch und Willie Beckmann, auf den Weg nach Diez. Ziel: Der LBM.

Nachdem der ehemalige Leiter des LBM, Herr Lutz Nink, nach Koblenz gewechselt ist, schien uns der Zeitpunkt für einen Neubeginn der Beziehungen gekommen und wir hatten diesen Termin verabredet. Mit dem Rad traf man sich am Bahnhof in Montabaur und mit der Bahn ging es bis Diez Ost.
Herr Benedikt Bauch, der neue Leiter des LBM Diez, erwartete uns zusammen mit Herrn Michael Engels, dem Leiter des Radwegeteams im LBM Diez. Beide hatten sich reichlich Zeit für uns genommen und so begann nach einer Vorstellungsrunde ein entspannter und intensiver Austausch.

 

OpenStreetMap - Montabaur-Holler

Benedikt Bauch: "Vorteilhaft (Red.: im Sinne des Rankings des kommenden IP) ist die geringe Entfernung zum Mittelzentrum und daher gute Eignung für den Nahverkehr sowie die Tatsache, dass die Strecke im Großräumigen Radwegenetz des Landes enthalten ist."

 

Der Koalitionsvertrag der Landesregierung stärkt die Position des Radverkehrs – u.a. wurde das Radwegeteam im LBM auf dieser Basis gegründet. Das Team besteht aktuell aus zwei Personen, soll im nächsten Jahr aber auf vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgebaut werden. Dies und die Unterstützung unserer BI durch die Politik – quer durch alle Lager – haben bewirkt, das der LBM in die Planung für „unseren" Radweg einsteigt. Das geschieht in Kürze mit einer Variantenuntersuchung. Der Ausgang der Prüfung ist mit entscheidend, ob es der Radweg auf eine aussichtsreiche Position im nächsten Investitionsplan 2024-2028 des Landes schafft. Und das wiederum ist Voraussetzung für die Finanzierung und damit dafür, dass es mit den Planungen und schließlich der Realisierung unseres Weges weiter geht.

Wir verstehen, dass der Weg nicht von heute auf morgen gebaut werden kann – Planung und Schaffung des Baurechts mit Prüfung der Umweltverträglichkeit usw. braucht alles seine Zeit. Und Herr Bauch bestätigte diese Einschätzungen: Im Idealfall könnte in fünf Jahren gebaut werden – realistischer sind sicher 8 Jahre ... um so dringender ist es, dass wir am Ball bleiben und uns immer wieder in Erinnerung bringen und weiter für unseren Radweg kämpfen.

Nach knapp 2 Stunden verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Heimweg. Dank E-Bike und bei bestem Wetter ging es zügig entlang des Halfterweges mit dem Rad wieder zurück nach Holler. Auch 20 km später, bei einem abschließenden Gespräch, bleibt, trotz der ernüchternden Aussicht auf die noch lange Planungszeit eine positive Grundstimmung. Besonders die angenehme Gesprächsatmosphäre und das Gefühl, gehört zu werden, machen uns zuversichtlich, dass es weiter geht.
Das „Bauchgefühl" stimmt – lasst uns weiter machen!

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