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Überwiegender Teil des Wegs ist kostengünstig und schnell zu bauen

In der Verbandsgemeinde Montabaur wurde eine Machbarkeitsstudie für den Radweg zwischen Holler und der Kreisstadt vorgestellt.

Leserbrief, 1.10.2020

Nun liegt also vor, die Machbarkeitsstudie zum Radweg zwischen Montabaur und Holler, dem ersten Teilstück eines alltagstauglichen Radweges zwischen unserer Kreisstadt und dem Buchfinkenland. Ihre Kernaussage kann ich nur unterstreichen: EinlDer Radweg entlang der L 326 ist möglich, nötig und einzig sinnvoll bzw. altemativlos. Denn da ich, von Stahlhofen aus kommend, die Strecke seit dem Frühjahr an mehr als 50 Arbeitstagen mit dem Fahrfad auf Hin- und Rückweg genutzt habe, weiß ich eines nur zu genau: Dieser Rad-/Fußweg - ja, auch für Fußgänger ist der Weg wichtig und allein schon aus Sicherheitsgründen dringend notwendig - wird nicht nur gebraucht - er ist (über-)lebensnotwendig!

Insbesondere für mich als Radfahrer und nicht minder für die nicht wenigen Fußgänger. Ich frage mich daher ernsthaft, wie lange ich noch meine Gesundheit und mein Leben aufs Spiel setzen muss, bis das Verkehrsministerium in Mainz und

der zuständige Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Diez erkennen, dass (auch) wir Westerwälder das Fahrradfahren nicht nur am Wochenende für Ausflüge entdeckt haben, sondern jeden Tag für AlItagsfahrten
nutzen möchten - und darauf das gleiche Recht wie alle anderen Rheinland-Pfälzer und alle anderen Verkehrsteilnehmer haben. Dass die im Artikel genannte siebenstellige Gesamtsumme zu 70 bis 80 Prozent durch die beiden notwendigen Brücken (Ergänzungs- beziehungsweise Neubauten) zustande kommen, bedeutetdoch im Umkehrschluss, dass der weit überwiegende Teil des Rad-/Fußweges kostengünstig ist und schnell gebaut werden könnte, zumal sich die Flächen dafür schon im Eigentum der Ortsgemeinde Holler befinden.
Dieser rund 1,3 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen Ortsausgang Holler und Flugplatz Montabaur ist meiner täglichen Erfahrung nach wirklich verdammt gefährlich, verführt er die Autofahrer doch in beiden Richtungen
immer wieder neu zu riskanten Überholmanövern. Ich für meinen Teil hoffe daher inständig, dass (zumindest) dieser Teilbereich bald genehmigt und angepackt wird, denn ich würde nur allzu gerne in den mir verbleibenden
Dienstjahren erleben wollen, dass ich die Strecke zwischen Amt und Wohnhaus zumindest von/bis Holler „auf sicheren Pfaden" zurücklegen kann.
Nun denn, es lebe die Hoffnung, denn die stirbt bekanntlich ja zuletzt .. .

Michael Kien, Stahlhofen

erschienen in der Westerwaldzeitung

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